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canto battuto
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Eva Nievergelt und Christoph Brunner gründeten canto battuto 1999 und bauen seither ein eigenes Repertoire für Stimme und Schlagzeug auf. Die gegenseitige Faszination für die unzähmbare Vielfältigkeit der beiden Instrumente ist bis heute ungebrochen. Instrumentale, stilistische und disziplinäre Grenzüberschreitungen sind selbstverständliche Folgen dieser Vielfältigkeit. Neben Aufführungen in der Schweiz hat canto battuto Konzerte in Deutschland, Frankreich, England, Polen und den USA gegeben. Am Luzerner Theater entstand 2006 das Musiktheaterprojekt im delta der wörter statt. Die aufsehenerregende und vielgerühmte Produktion mit Werken von Annette Schmucki und Jean-Charles François war in der Schweiz zehnmal zu hören.
"Ein ausnehmend fesselnder Theaterabend; Eva Nievergelt und Christoph Brunner agieren mit einer Intensität und Differenziertheit sondergleichen." (Neue Zürcher Zeitung) Im Jahr 2009 präsentierte canto battuto mit le grain de la voix eine weitere Produktion zum Thema Sprache: In den zwei Uraufführungen von Sam Hayden und blablabor wurde den Stimmbändern ganz wörtlich aufs Maul geschaut. Das Programm war in der Schweiz, Deutschland und England zu hören und wurde u.a. ans Huddersfield Contemporary Music Festival eingeladen. Für die letzte Duoproduktion regen reiben (2010/11) entwarf der Multimedia-Künstler Ernst Thoma einen Raum aus elektronischen Klängen und Videoprojektionen. Aus diesem Meer von Klang und Licht erhoben sich Inseln gleich vier live-elektronische Werke von Schweizer Komponisten. Das nächste Projekt des Duos ist für den Mai 2012 geplant; unter dem Titel Sterne Wörter Klänge trifft eine Collage mit Werken John Cages auf die Neufassung der Radioperformance Hirsch Hirn Hornisse von blablabor.
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Christoph Brunner Christoph Brunner hat sich nach ausgedehnten Studien in der Schweiz, in Frankreich, Belgien und den USA in der zeitgenössischen Musikszene einen Namen als innovative Musikerpersönlichkeit geschaffen. Als Solist hat er Einladungen zu bedeutenden Festivals erhalten (unter anderem in Zürich, Genf, Luzern, Stuttgart, Witten, Berlin, Nashville, Chicago und Kairo) sowie wichtige Werke des zeitgenössischen Repertoires erstmals in der Schweiz aufgeführt (von Georges Aperghis bis Iannis Xenakis und von George Lewis bis John Zorn). Sein Repertoire ist breit gefächert und umfasst nahezu sämtliche namhaften Komponisten der Gegenwart. Er erteilt regelmässig Kompositionsaufträge und hat bei zahlreichen Uraufführungen mitgewirkt. In seinen Projekten schafft er er immer wieder Verbindungen zu anderen Kunstsparten. Durch inszenierte Konzertprogramme, verschiedene Kollaborationen mit Schauspiel, Tanz, Film oder Gebärdensprache sowie in bisher fünf Musiktheaterproduktionen bereichert er die Wahrnehmung von Neuer Musik. Mit seinem Soloprogramm "Shadows" (2008/09) begann Christoph Brunner eine längerfristig angelegte Reihe von Projekten für Drumset. Vom Aargauer Kuratorium erhielt Christoph Brunner mehrmals Beiträge an das künstlerische Schaffen zugesprochen (1995, 2000 und 2005), dabei lobte die Fachjury insbesondere seine "gründliche Pflege des Aussergewöhnlichen“. Als festes Mitglied des Collegium Novum Zürich tritt er seit 1994 sowohl in den eigenen Zürcher Konzertreihen (Tonhalle, Schiffbau, Haus Konstruktiv, Musiksalon im Brockenhaus) als auch auf zahlreichen Festivals Neuer Musik auf. Seit Anfang 2010 arbeitet er im künstlerischen Ausschuss des Ensembles mit. Seine Konzertprojekte für die Gruppe für Neue Musik Baden GNOM (1993 - 2003) prägten die Aargauer Kulturlandschaft, die Schwerpunktveranstaltungen - zum Beispiel das Tonkünstlerfest zum Thema "sprachmusik" (1999) oder der "schwerpunkt strom!" (2001) - wurden auch international beachtet und geschätzt. Zur Webseite von Christoph Brunner.
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Eva Nievergelt In ihrer sängerischen und künstlerischen Tätigkeit pflegt Eva Nievergelt ein grosses Spektrum, hauptsächlich ein breites Repertoire an Lied und Kammermusik mit Schwerpunkten auf zeitgenössischen Ensemblestücken und musikalischem Theater. Wichtige Impulse waren: Le Marteau sans Maître von Pierre Boulez (ensemble aisthesis Heidelberg), Schönbergs Pierrot lunaire (Winterthur, Bern, Biel, Basel unter der Leitung von Jürg Wyttenbach und Kaspar Zehnder), Luciano Berios Circles (Collegium Novum Zürich), Beat Furrers Aria (Collegium Novum Zürich/ ensemble courage, Heidelberger Frühling), Galgenlieder von Sofia Gubaidulina (Contrapunkt St. Gallen), Luciano Berios sequenza III (Davos Festival), sowie auch die Zusammenarbeit mit der Gruppe für Neue Musik Baden GNOM (Werke von Andrew May, Mathias Spahlinger, Georges Aperghis, Beat Furrer, Helmut Lachenmann, John Cage u.a.). Eva Nievergelt wirkte in so unterschiedlichen Bühnenproduktionen wie Zeit der Engel von Michael Veltman und Frank Heuel (Theater im Ballsaal, Bonn), Der Aufstand der Schwingbesen, einer Operette von Dani Fueter und Thomas Hürlimann in der Regie von Albrecht Hirche (Theaterhaus Gessnerallee Zürich), sounding sculptures von Mischa Käser im haus konstruktiv Zürich, als Orfeo in der Oper Orfeo ed Euridice von Ch. W. Gluck in der Regie von Regina Heer (Kultur- und Kongresszentrum Aarau), oder bei der Oper Schloss Hallwyl als Mab in La jolie fille de Perth von Georges Bizet in der Regie von Peter Schweiger mit. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Pianisten Tomas Bächli; in jüngster Zeit brachten sie Erik Saties Socrate sowie die frühen Fassungen der Gurre-Lieder von Arnold Schönberg zur Aufführung und beschäftigten sich intensiv mit dem Liedschaffen Erich Itor Kahns, dessen Four Nocturnes und Lyrisches Konzert (Uraufführung) sie in Berlin, Frankfurt und Essen aufführten. Auf eigene Initiative entstanden Harawi – Chant d‘amour et de mort / Zeitloses in der Zeit, Zeit für Zeitloses, Olivier Messiaens Lieder-Zyklus zusammen mit dem Pianisten Paul Suits in einem durch die bildende Künstlerin Sara Rohner gestalteten Licht-Raum, Ahnung, Traum und Gegenwart, ein Liederabend mit der Pianistin Claudia Rüegg mit Werken von Robert Schumann, Alban Berg, Morton Feldman und Albert Roussel, La noche canta, ein Kammermusikabend rund um den Dichter Federico Garçia Lorca und den Komponisten George Crumb, mit Ildiko Bende, Flöte, Xenia Schindler, Harfe, und Martin Lorenz, Schlagzeug, In den Glutabend geworfen, ein Liederabend von Ulrich Gasser zu Robert Schumanns Liederkreis op. 39 mit der Pianistin Claudia Rüegg, sowie die Musiktheater-Produktion Pourquoi donc ce désir / Récitations-Abréviations (Georges Aperghis, Daniel Ott) mit der Schauspielerin Bettina Marugg. Zur Webseite von Eva Nievergelt.
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